10.19o.jpg

Das SOS Unterstützungszenter in Heraklion, Kreta, wurde aufgrund der Krise im Jahr 2012 eröffnet.

 

Das Unterstützungszenter bietet Familien in finanzieller Not Hilfe an. Die Kinder bekommen psychologische Betreuung und werden spielerisch gefördert in Theatergruppen, Tanzgruppen oder anderen Aktivitäten. Die Sozialarbeiter gehen zu den Familien nach Hause und klären die individuellen Bedürfnisse ab. Erst danach bekommen die Familien Hilfe in Form von Kleider, Schuhe, Esswaren und anderen lebenswichtigen Dingen.

Wir waren im 2013 zu Besuch im Unterstützungszenter in Heraklion und konnten uns die Räumlichkeiten anschauen und die Mitarbeiter kennenlernen. Das Engagement, der meist ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter, hat uns sehr bewegt. Seit damals sind wir jedes Jahr sicher einmal dort und besprechen unsere weitere Zusammenarbeit.

Vor Ort erfuhren wir, dass das Zenter über 80 Familien unterstützt denen es an alltäglichen Dingen wie frischen Lebensmitteln, Babynahrung, Hygieneartikel, Kleider und Schuhe für die Kinder fehlt.

Da war für uns klar, dass wir helfen werden und so entstand die Idee mit ELPIDA.

Ab 2013 sandten wir Kinderkleider und Schuhe nach Kreta. Die Freude darüber war riesig. Bei unserem Besuch im März 2015 wurde aber klar, dass es noch dringender an gesunden Lebensmitteln fehlt.

Im März 2015 vereinbarten wir mit einem Minimarket und einem Metzger in Choudetsi, dass sie monatlich einen Betrag von uns überwiesen bekommen, für den die Verantwortlichen des SOS Unterstützungszenters bei ihnen einkaufen. Der monatlich von uns gesponserte Grosseinkauf sichert den Familien und dem SOS Kinderdorf gesunde Nahrung und Hygieneartikel. Zusätzlich arbeiten wir seit 2020 auch mit einer Apotheke zusammen und finanzieren Medikamente und Impfungen.

2016 besuchten wir die Baustelle des neuen SOS KInderdofes in Foinikia, Kreta und beschlossen danach die Möblierung eines der neuen SOS Häuser zu finanzieren.

Bei einem Besuch 2018 in Kreta, stellten wir fest, dass das SOS Unterstützungszenter sofort einen Labtop, sowie längerfristig eine vernünftige Telefonanlage benötigt. Wir konnten schnell und unbürokratisch reagieren und diese Dinge finanzieren. Dies erleichtert die Arbeit der Mitarbeiter vor Ort sehr.

Im Jahr 2020 wurde die Situation durch Corona noch verschärft. Die SOS Kinderdörfer verzeichnen einen markanten Spendeneinbruch und sind mehr denn je auf Hilfe auch aus dem Ausland angewiesen.

Wir klärten vor Ort ab und finanzierten nebst Lebensmittel und Hygieneartikel auch Schulmaterial, Büromaterial, eine Büroeinrichtung, Medikamente und Impfungen.

Die Dankbarkeit der Kinder und der SOS Mitarbeiter vor Ort ist riesig und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

ELPIDA gibt tatsächlich Hoffnung in Griechenland.

blog10.19.jpg

10.19f.jpg

okt.18-8.jpg

okt.18-7.jpg

okt.18-10.jpg

kreta.apoth.2.jpg

einkauf_maerz1.jpg

10.19i.jpg

10.19b.jpg